Evangelische Kirchengemeinde Zur Heimat
  25.4.2018 · 0:56 Uhr
   
Gemeinde
Relieftafeln in der Kirche
i ii iii iv v vi vii viii ix x xi xii xiii xiv xv
Tafel XII – Hilfe
Die Raben ernähren Elia
Da sprach Elia, der Thisbiter, zu Ahab: So wahr der Herr, der Gott Israels, lebt, in dessen Dienst ich stehe, es wird in diesen Jahren weder Tau noch Regen fallen, ich sage es denn! Und es erging an ihn das Wort des Herrn: Gehe von hinnen und wende dich gen Osten! Verbirg dich am Bache Krith, der östlich vom Jordan fließt. Aus dem Bache kannst du trinken, und den Raben habe ich geboten, dich daselbst zu speisen. Und er tat nach dem Worte des Herrn; er ging hin und blieb am Bache Krith, der östlich vom Jordan fließt. Und die Raben brachten ihm Brot am Morgen und Fleisch am Abend, und aus dem Bache trank er.
1. Kön 17,1–5
Jahrhunderte liegen zwischen der Zeit des Mose und des Elia. Das Volk ist im verheißenen Lande sesshaft geworden. Neue Verheißungen sind gegeben, die sich an das Königtum Davids heften. Aber auch neuer Ungehorsam ist da. Ahab, der König des Nordreichs Israel, will den Herrn durch Baal, den Nationalgott aus der Heimat seiner phönizischen Gemahlin, ersetzen. Da sendet Gott zur Strafe und zur Warnung eine Hungersnot. Durch Elia kündigt er sie an. In seinem Eifer um Gott wird der Prophet einsam, vom Königshaus gehasst und verfolgt. Aber er erfährt wunderbare Bewahrung: Gott lässt den nicht unversorgt, der seinem Worte gehorsam bleibt.
Pfeil links vorige Tafel Übersicht nächste Tafel Pfeil rechts